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Die deutsche Werberelite, Teil 12

brand meets world

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Werbetexter-Q&A1
Armin Reims und Marcel Loko2

Armin Reims:
Was rätst du einem Texter, der besser werden will?

Marcel Loko:
[H]eutzutage ist Texten nicht mehr eine Unmenge von Worten auf eine Seite zu bringen. Es ist im Grunde nichts anderes, als nach einer kreativen Idee zu suchen. Das kann nur ein Bild sein oder eine optische Idee. Es geht heute für den Texter um das Finden einer Idee und weniger um das reine Schreiben.

Armin Reims:
Siehst Du Dich als Handwerker, Techniker oder Künstler?

Marcel Loko:
Auf keinen Fall als Handwerker. Weil diese Selbstdisziplin des Handwerkers hab ich halt nicht. Künstler bin ich auch nicht. Ich trag keinen roten Hut mit Karotte. Also irgendwo dazwischen.

Von allem anderen abgesehen — was ist es, das eine Frage mit drei Auswahlmöglichkeiten für Werber so schwierig zu verstehen macht? »Drei«?

1 Reims, Armin (Hrsg.). Die Mörderfackel. Das Lehrbuch der Texterschmiede Hamburgs. Mainz: Hermann Schmidt, 2002. S.26–27. 
2 Einer der »30 besten deutschen Texter« (S.13 et alibi passim ibidem) 
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