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Die deutsche Werberelite, Teil 11

brand meets world

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Werbetexter-Q&A1
Armin Reims und Peer Hartog2

Armin Reims:
Peer, wie bist du eigentlich Werbetexter geworden?

Peer Hartog:
Ich wußte schon in der Schule, dass ich Werbung oder Journalismus machen will. […] Dann habe ich mich für ein Praktikum beworben bei Scholz & Friends. Die suchten einen Assi für Holger Jung, der war Etat-Direktor für Reemtsma. Und plötzlich war ich Juniorkontakter. Worauf die ganzen Innenkontakterinnen echt stinkig waren. Irgendwann habe ich dann mal den PM für Stuyvesant angerufen als es eigentlich um den PM für West ging. Da haben dann alle gemerkt, dass Kontakten nicht meine Sache ist. Ich dachte: O. k., was gibt’s hier noch — malen kann ich nicht, also versuch ich Texter zu werden.

1 Reims, Armin (Hrsg.). Die Mörderfackel. Das Lehrbuch der Texterschmiede Hamburgs. Mainz: Hermann Schmidt, 2002. S.168. 
2 Einer der »30 besten deutschen Texter« (S.13 et alibi passim ibidem) 
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