a writer's blog

Personal Edition — 4. Januar 2009

plush bunnyisms

plush bunnyisms

Weil es hier am Wochenende immer so leer ist, weil ein Blog ja auch ein bißchen ein Tagebuch ist, weil es manchmal ganz nett ist, ein bißchen mehr über den Blogger oder die Bloggerin zu wissen, und weil ich Google Gelegenheit geben möchte, meinen Kopf zu sortieren.

Kleines Link-Festival

Die sehr trockene »Kamera-Lebensfibel« von Dean Cameron Allen (welcher im Rhône-Tal lebt) auf Textism. [Note, from a few years later: Too bad—Dean shut down his blog and erased it from the Internet. But he shut down a lot of things, over time, including Favrd.]

Ein sehr niedliches & sehr verwirrendes kleines Physik-Experiment mit Lineal, 3-Rädchen und schlauen Plüschpuppen auf Boing Boing.

Die Secret Service Codes für Obama und Anhang in der Chicago Tribune.

Ein Stück Musik

Aus einem älteren Beitrag von Sean Carroll auf Cosmic Variance [RIP]. Sean ist Jazz-Fan, ich konnte Grunge schon immer etwas abgewinnen. Hier nun beides, von The Bad Plus: Eine Jazz-Version von Nirvanas “Smells Like Teen Spirit”, die ich völlig genial finde. Fängt langsam und gemäßigt an, aber dann geht zunehmend die Post ab.


The Bad Plus—Smells Like Teen Spirit

Aus meinem Feed-Reader

Ökonomie
(Nobelpreisler) Paul Krugmans Kolumne in der New York Times. Recht gut zu verfolgen, auch wenn es manchmal ein bißchen wird. Aber gerade dann lohnt es sich oft — wie zum Beispiel im verlinkten Falle, wo Krugman ausrechnet, was Europa das deutsche Ausklinken aus dem Brownschen Maßnahmenpaket kosten würde.

Humor
Randall Munroes XKCD. Dazu sollte ich nichts sagen müssen.

Physik
Cosmic Variance [RIP] von Sean Carroll, Julianne Dalcanton und anderen, seit ein paar Wochen umgezogen zu Discover. Viel interessante Physik und Kosmologie, mit gelegentlich eingestreuten sozialpolitischen, philosophischen, literarischen und musikalischen Beiträgen vor allem von Sean (der auch einen extrem trockenen Humor hat).
[Note, a few years later: Sean has left Discover Magazine and Cosmic Variance is now Preposterous Universe.

Was ich gerade lese

The Amazing Adventures of Kavalier and Clay von Michael Chabon, mit Lob und Preisen überhäuft. Zu recht. Chabons Erstling The Mysteries of Pittsburgh fand ich nett, wenn auch nicht umwerfend. Besonders neugierig bin ich auch auf sein letztjähriges The Yiddish Policemen’s Union, das ich noch in der Pipeline habe. [Seite 226 von 640]

Collected Poems, 1956-1987 von John Ashbery. Mit Abstand die schwierigsten Gedichte, die ich je gelesen habe. Eine Kostprobe und ein youtube-Clip mit Ashbury gab es ebenfalls mal auf Cosmic Variance! [Seite 11 (arrgh!) von 1040]

The Feynman Lectures on Physics, Vol. I von Richard Feynman. Gut verdaulich eigentlich, mit ein paar Vorkenntnissen. In Vorlesung 6 “Probability” hat mir aber wieder der Kopf geraucht — wo sind bloß alle meine Mathekenntnisse hin *seufz* [Vorlesung 8 von 58 (“Motion”)]

Mathematics for the Million: How to Master the Magic of Numbers von Lancelot Hogben. Wegen siehe oben. Eine Einholjagd zu meinen Kenntnissen aus Mathe-LK und Astrophysik drittes Abifach, die sich im Laufe der Zeit davongestohlen haben. [Seite 130 von 630]

The Illustrated A Brief History of Time & The Universe in a Nutshell von Stephen Hawking. Brief History habe ich vor zehn Jahren oder so schon einmal gelesen, Nutshell noch nicht. [Seite 170 von 250 (Brief History)]

The Anatomy of Story: 22 Steps to Becoming a Master Storyteller von John Truby. Fing stark an, knickte dann aber etwas ein. Hoffentlich wird’s wieder besser. [Seite 95 von 420]

Opening Up: A Guide to Creating and Sustaining Open Relationships von Tristan Taormino. Interessanterweise, und das erfuhr ich erst durch den Wikipedia-Eintrag, ist Taormino eine Nichte von Thomas Pynchon, einer meiner Hauptautoren in der Dissertation. [Seite 23 von 350]

Was ich zur Zeit wiederholt höre

Lilovyi Den von Leonid Fedorov. Extrem existentialistisch-modernistischer russischer Art-Folk, der passenderweise absolut nichts mit dem Cover-Motiv und Aborigin-Musik zu tun hat.

Chants d’Auvergne von Joseph Canteloube mit Kiri Te Kanawa und dem English Chamber Orchestra unter Jeffrey Tate.

The Piper at the Gates of Dawn: 40th Anniversary Limited Edition von Pink Floyd.

Woran ich gerade werkle

Endlich mal wieder an einem Direct Mailing für einen Kunden in Hamburg; an diversen Front- und Backend-Programmierungen für eine paarundzwanzigsprachige B2B-Website im Rahmen meiner Agenturarbeit; an einem Vortrag für den FDA (Freier Deutscher Autorenverband); an der Time-Line für einen Science-Fiction-Roman; an einer neuen Twitter-Nanonovel; an der Zusammenfassung meiner Doktorarbeit fürs Dekanat auf einem DIN-A4-Blatt …

My Thesis 2.0

My Thesis 2.0

… also auch eine Art Nanonovel, eigentlich *arrgh* …

… sowie an meinem dramatischen Weblag, ein Phänomen, über das es morgen übermorgen am Mittwoch in Kürze etwas von Roland auf dem Werbeblogger zu lesen geben wird.

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