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Westwärts driften

XKCD: Good Morning

XKCD: Good Morning

Eine nette Umfrage zu »Biorhythmen in Werbeagenturen« gab es letzte Woche von Roland Kühl-v. Puttkamer auf dem Werbeblogger [RIP].

Das Ergebnis ist erstaunlich bunt gemischt. Vor allem hätte ich nicht eine so hohe Arbeitsfähigkeit »früh morgens« und eine so niedrige »nachmittags« erwartet. »Abends« ist erwartungsgemäß gut besetzt, obwohl ich nicht sicher bin, ob das wirklich am Bio-Rhythmus liegt. Abends läßt sich meist einfach besser arbeiten, weil man und frau in Ruh gelassen wird. »Nachts« wiederum ist etwas höher besetzt, als ich angenommen hätte, wobei ich mir aber nicht sicher bin, was »nachts« hier eigentlich bedeutet. Für viele ist dies sicher eine Zeit so zwischen 21 Uhr und 2 Uhr morgens; für andere bedeutet das eher so etwas wie von 23 Uhr bis 4 oder 5 Uhr früh.

Aber vielen freiberuflich Schreibenden und Programmierenden, die ich kenne, geht es wiederum etwas anders, nämlich so wie mir: Daß wir zunehmend und unaufhaltsam westwärts driften. Dies aber insbesondere, wenn Flows beteiligt sind, die ich weniger beim Texten erlebe, als beim kreativen Schreiben und beim Programmieren. Letzte Woche fuhr ich nach Berlin und verbrachte dort ein paar hochsommerliche freie Tage, das hat (mit 8 Uhr als Standard-Morgenmarke) meinen Biorhythmus immerhin wieder bis nach Reykjavik zurückgebracht.

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