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	<title>Comments on: Ogilvy &amp; Mather Canada: The “Domestic Violence” Spots That Didn’t Air</title>
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	<description>A writer&#039;s blog with English and German language categories about creative, academic, and copy writing and how we make sense of the world through storytelling.</description>
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		<title>By: Timo Maier</title>
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		<dc:creator>Timo Maier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:55:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dass die youtube übliche Kommentarstupidität auf ein interessantes Phänomen deutet; nämlich, dass der Spot aufgrund seiner Skurrilität und surrealistischen Form (hier absichtliche Kontextverwechslung) tatsächlich eine humoristische Komponente hat. Mir persönlich erging es in Anbetracht dessen so, dass ich herzlich schmunzeln musste. Und ich darf mich zu dem Personenkreis rechnen, die „analytisches Sehen“ innerhalb ihrer akademischen Laufbahn gelernt haben und nahezu täglich anwenden. Was also stimmt mit dem Spot nicht (man könnte ja auch fragen, was stimmt mit mir nicht)? Der Spot greift in der Gewaltdarstellung auf die gleichen stilistischen Mittel zurück, auf die auch der Mainstreamfilm oder die unsere Sehgewohnheiten maßgeblich bestimmenden Medien zurückgreifen. Dabei wirkt a) die Dekontextualisierung und b) die unmotivierte, drastische Überreaktion des Protagonisten weniger schockierend, als belustigend. Wenn man in diesem äußerst schwierigen Themenfeld ein statthaftes und gelungenes Produkt hervorbringen will, muss man die Sehgewohnheiten einfach mit berechnen; und diese Spots haben eher pythoneskes Potential. Dabei sollte hier eher auf die Darstellungsart eines Michael Hanekes (z.B.) zurück gegriffen werden. Vielleicht bedarf es mehr Raum, um meinen Punkt deutlich zu machen, als die Kommentarfunktion mir gerade bietet. Ich denke, ich werde mich mal an eine dezidierte Besprechung machen. Aber danke für den Beitrag, kann ich prima mit arbeiten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass die youtube übliche Kommentarstupidität auf ein interessantes Phänomen deutet; nämlich, dass der Spot aufgrund seiner Skurrilität und surrealistischen Form (hier absichtliche Kontextverwechslung) tatsächlich eine humoristische Komponente hat. Mir persönlich erging es in Anbetracht dessen so, dass ich herzlich schmunzeln musste. Und ich darf mich zu dem Personenkreis rechnen, die „analytisches Sehen“ innerhalb ihrer akademischen Laufbahn gelernt haben und nahezu täglich anwenden. Was also stimmt mit dem Spot nicht (man könnte ja auch fragen, was stimmt mit mir nicht)? Der Spot greift in der Gewaltdarstellung auf die gleichen stilistischen Mittel zurück, auf die auch der Mainstreamfilm oder die unsere Sehgewohnheiten maßgeblich bestimmenden Medien zurückgreifen. Dabei wirkt a) die Dekontextualisierung und b) die unmotivierte, drastische Überreaktion des Protagonisten weniger schockierend, als belustigend. Wenn man in diesem äußerst schwierigen Themenfeld ein statthaftes und gelungenes Produkt hervorbringen will, muss man die Sehgewohnheiten einfach mit berechnen; und diese Spots haben eher pythoneskes Potential. Dabei sollte hier eher auf die Darstellungsart eines Michael Hanekes (z.B.) zurück gegriffen werden. Vielleicht bedarf es mehr Raum, um meinen Punkt deutlich zu machen, als die Kommentarfunktion mir gerade bietet. Ich denke, ich werde mich mal an eine dezidierte Besprechung machen. Aber danke für den Beitrag, kann ich prima mit arbeiten!</p>
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